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holdirhilfe.org Karte zum Auflegen und Abgebenholdirhilfe.org Karte zum Auflegen und AbgebenWenn Eltern nicht lieben - Hochgradig narzisstische, rivalisierende Eltern

Hochgradig, narzissistische, rivalisierende Eltern
sind, obwohl manchmal eitel, sowie hochgradig von sich eingenommen und arrogant wirkend, in Wahrheit zutiefst unsicher und voller Selbstzweifel.

Sie sind unersättlich in ihrem Bedürfnis nach Aufmerksamkeit, Anerkennung, Bewunderung, Huldigungen jeglicher Art, angebetet werden, und unersättlich in Bezug auf Beweise bezüglich ihrer Attraktivität, ihrer Intelligenz, ihrem höheren "Marktwert bei Männern/Frauen", ihrem beruflichen und persönlichem Erfolg und anderem mehr.  Sie glauben, dass ihnen Sonderbehandlungen zustehen, und überschätzen dabei permanent ihre Wichtigkeit. Dauernd im Mittelpunkt stehen ist ein Muss. In Gegenwart von Gästen verhalten sie sich gegenüber ihren Kindern und den Gästen äusserst charmant, sind sie aber wieder mit ihren Kindern alleine sind sie diesen gegenüber eiskalt. Sie schätzen andere Meinungen überhaupt nicht, sind eifersüchtig und neidisch und gehen rasch in die Defensive, wenn sie angegriffen werden, beziehungsweise sich angegriffen fühlen.

Niemand darf ihr perfektes Selbstbild in Frage stellen, denn sie wollen unbesiegbar, und über jeden Vorwurf erhaben sein. Sie sind sich keiner Fehler und Verantwortung bewusst. Falls notwendig leugnen sie ihr Verhalten, Handeln, und verbreiten Lügen, über das, was andere gesagt oder getan haben sollen. Hochgradig narzisstische Eltern behaupten, wenn es ihnen so in den Kram passt, steif und fest, dass Nacht Tag sei und Schwarz Weiss sei. Damit können sie es sogar schaffen, andere in den Wahnsinn zu treiben.

Narzisstische Eltern fallen durch ihr stark beeinträchtigtes Einfühlungsvermögen auf: [...] andere Menschen und deren Gefühle interessien sie wenig, es sei denn, diese helfen dabei, sich besser zu fühlen."

Wenn dem Anspruchsdenken narzisstischer Eltern ein Dämpfer versetzt wird, werden Kinder nicht nur zum Sündenbock erklärt, sondern wird an diesen die ganze Rage ausgelassen. "Gebrüll, Gekreisch und Beschimpfungen sind häufige Reaktionen auch auf neutrale Bemerkungen, die der Sichtweise der wütenden" Eltern [...] widersprechen." Kinder werden "[...] als gut oder schlecht bezeichnet, je nachdem ob sie ihre [...] narzisstischen Eltern [...] hundert Prozent unterstützen oder nicht."

Hochgradig narzisstische Eltern fühlen sich dadurch mächtig, dass sie ihren Kindern das Gefühl geben, böse, gestört und minderwertig zu sein. Sie bringen ihren Kindern bei, sich nur niedrige Ziele zu setzen und sich zu ducken. Dass ein Kind irgendwann Angst hat, etwas zu versuchen, und befürchtet, kleingemacht zu werden, falls es etwas versucht, erstaunt ganz und gar nicht.

Narzisstische Eltern sehen ihre als Erwachsene aufblühenden Kinder häufig als Konkurrenten/-innen, fühlen sich davon bedroht, weshalb der Kinder ihr Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, aber auch ihre Attraktivtät und geschlechtliche Kraft gründlich untergraben werden müssen.  Dementsprechend intensivieren narzisstische Eltern den Druck, und avancieren zu noch stärkerer Konkurrenz und Kritik ihrer eigenen Kinder.
Denn für narzisstische Eltern stehen "[...] immer die Bedürfnisse, das Ego und der Komfort [...]" an erster Stelle. Kinder lernen so keine Bedürfnisse zu haben, und Komfort allen zuzugestehen, nur nicht sich selber. Sie fühlen sich als unsichtbar, von der Drama-Queen beziehungsweise dem Drama-King, welche ihren Kindern zugefügte Verletzungen und Kränkungen oft auch leugnet, permanent in den Hingergrund gedrängt und ignoriert. Sie zweifeln an sich, fühlen sich innerlich leer, und glauben, dass sie es nie recht machen können.

Vgl. und Zitate: Susann Forward, "Wenn Mütter nicht lieben, Töchter erkennen und überwinden die lebenslangen Folgen", Goldmann Verlag: 2015

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